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Mit 116 Litern pro Quadratmeter (l/m²) Regen fielen im Juli etwa 150 Prozent des Klimanormalwertes von 78 l/m². Ein besonders ergiebiges Regengebiet zog vom 20. bis 22. von Bayern nordwärts nach Mecklenburg-Vorpommern. Dabei wurden an einigen Orten weit über 50 l/m² registriert. In Oy-Mittelberg (Bayern) fielen am 20. Juli insgesamt 80,7 l/m², in Wusterwitz (Brandenburg) am Tag darauf 86,5 l/m². Das ließ die Monatssummen in dieser Region hochschnellen. So hatte Wiesenburg in Brandenburg am Ende des Monats mehr als das Dreifache der sonst üblichen Regenmenge erreicht.
Mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 189 Stunden wurde insgesamt nur etwa 90 Prozent des vieljährigen Mittelwertes von 209 Stunden erreicht. Dabei gab es deutliche regionale Unterschiede. Im
Süden und Westen Deutschlands registrierte man örtlich etwas mehr Sonne. Besonders begünstigt waren die Südbayern. Hier schien die Sonne mit rund 250 Stunden am längsten. In Mecklenburg-Vorpommern
behielten dagegen die Wolken die Oberhand. Hier wurden häufig nur etwa 80 Prozent der sonst üblichen Zahl an Sonnenscheinstunden erreicht.
Temperaturen in den Bundesländern im Monat Juli 2007
(Monatsmittelwerte und Abweichungen vom vieljährigen Mittel)
Bundesland, Monatsmittel, Abweichung
Baden-Württemberg, 17,1°C, 0,0 Grad
Bayern, 17,2°C, +0,5 Grad
Berlin, 18,4°C, +0,1 Grad
Brandenburg, 18,2°C, +0,3 Grad
Bremen, 17,3°C, +0,4 Grad
Hamburg, 17,2°C, +0,2 Grad
Hessen, 16,8°C, -0,1 Grad
Mecklenburg-Vorpommern, 17,3°C, +0,5 Grad
Niedersachsen, 17,0°C, +0,3 Grad
Nordrhein-Westfalen, 17,1°C, +0,1 Grad
Rheinland-Pfalz, 16,9°C, -0,2 Grad
Saarland, 16,6°C, -0,9 Grad
Sachsen, 18,1°C, +0,9 Grad
Sachsen-Anhalt, 18,1°C, +0,5 Grad
Schleswig-Holstein, 16,6°C, +0,3 Grad
Thüringen, 17,1°C, +0,7 Grad
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