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Sommer, Sonne, Badewetter: Wer sich draußen aufhält, sollte jedoch an den richtigen Sonnenschutz denken, damit dem Genuss kein böses Erwachen folgt. Sonnenlicht enthält ultraviolette Strahlen, sowohl kurzwellige (UV-B) als auch langwellige (UV-A). Sie können nicht nur schmerzhaften Sonnenbrand verursachen, sondern langfristig auch Hautkrebs. Deshalb gilt: Sonnenschutz muss sein – Sonnenbrille, Sonnencreme und adäquate Kleidung sind Pflicht - warnt das Landratsamt des Kreises Mittweida (Sachsen).
Sonnenschutzmittel gibt es heute als Gel, Spray oder Lotion. Die Produkte sind mit Lichtschutzfaktoren zwischen 2 und 50 ausgestattet – je nach individuellem Hauttyp und Schutzbedürfnis muss man hier eine Auswahl treffen. Grundsätzlich gilt: Je heller die Haut, desto höher der Lichtschutzfaktor (LSF). Er verlängert die Eigenschutzzeit der Haut, die je nach Typ bei wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde liegt, um das genannte Vielfache.
Aber: Man sollte die Zeit keinesfalls ausreizen, weil das Maximum an Schutz nicht zu erreichen ist, wenn man beispielsweise schwitzt oder baden geht. Für normale Haut wird LSF 20 empfohlen, für Kinder oder Allergiker LSF 30. Je näher am Meer oder je höher im Gebirge, desto höher sollte auch der LSF sein. Übrigens: Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man mit hohem LSF nicht braun wird – es dauert nur ein paar Tage länger, dafür bräunt man gründlicher und schützt sich zugleich vor Haut-alterung oder anderen Schäden. Wichtig: Auch wer schon braun ist, benötigt Sonnenschutz – erst recht, wenn die Bräune zuvor künstlich, beispielsweise durch Selbstbräuner oder Solarium, zustande gekommen ist. Um ein möglichst optimales Produkt zu haben, beim Kauf nicht nur auf den LSF achten, der den Schutz vor den UV-B-Strahlen angibt. Wichtig ist der Begriff „Breitband-Schutz“, der auch UV-A-Strahlen einschließt.
Trotz allem gilt: Nicht in der prallen Sonne schmoren, lieber in den Schatten gehen. Vor allem in der Mittagszeit ist ein schattiger Platz gesünder. Dabei beachten: Auch wer unter einem dicht belaubten Baum sitzt, bekommt noch rund die Hälfte der UV-Strahlen ab.
Geeignete Kleidung heißt, das Material darf nur wenig UV-Strahlung durchlassen. Neben Spezialkleidung aus Mikrofaser gelingt das am besten mit dicht gewebten Naturfasern. Ein Hut schützt die empfindliche Kopfhaut. Kleinkinder sollten am Strand grundsätzlich T-Shirts tragen, weil ihre Haut zu empfindlich ist für die Sonne. Eine Sonnenbrille mit speziellem Gütesiegel schützt die Augen vor blendender Helligkeit und Netzhautschäden. Hier berät der Fachhändler.
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